Arbeitskreis: Mit Tiefer Ökologie & Yoga in Verbundenheit mit unserer Natur

Wir leben nicht erst seit letztem Jahr in dieser Welt, die immer deutlicher eine wirklich dramatische ökologischen Krise verkörpert. Und Corona konfrontiert uns seit Monaten mit der praktischen aber auch persönlich-emotionalen Frage, wo mit wem und vor allem wie leben wir (ohne/mit) Verbundenheit und Distanz. Nicht nur dem Planeten sondern auch vielen Menschen, die sich für Wandel einbringen, die in den Widerstand gehen und/oder nach sinnhaften konstruktiven Möglichkeiten streben scheinen Luft (Energie) und Boden (Ressourcen) knapp zu werden.

Wie soll man angesichts all dieser Problemen nicht verzweifelt und resigniert sein? Was ist trotz unser aller Verschiedenheit als Persönlichkeiten und Kulturen ein gemeinsamer Bezugspunkt? Was stärkt und ermutigt uns denn auf realistische und gleichzeitig zukunftsorientierte Weise?

Tiefenökologie ist eine Sichtweise auf die Welt als „Netz des Lebens“. Die Erfahrung eines Planeten, der mehr ist als eine Ressource und Biosphäre zum Überleben für die darauf existierenden Spezies. Gemeint ist damit auch das Verständnis unsere Erde als lebendigem, selbst regulierendem Organismus. Methodisch bietet sie eine reichhaltige Schatzkiste und wir nennen sie „Arbeit, die wieder verbindet“. Sie begleitet Menschen zu ihrem Ökologisch Selbst und beschenkt uns mit der Erfahrung in einer MITWELT (anstatt einer Umwelt) zu leben!

Das bewusste Praktizieren von Yogahaltungen in statischer, oder auch in fließender Form und im Einklang mit dem Atem, schärft unsere Wahrnehmung und macht uns empfänglicher für feine Empfindungen, die so im Alltags-Bewusstsein kaum möglich sind. Der Begriff Yoga bedeutet Verbindung. Verbindung von Körper & Geist, von Außen & Innen, von Individuell & Universell. Wer die Verbindung zu sich selbst und seiner Mitwelt spürt, der wird Fürsorge und Verantwortung tragen, und zum Wohle aller handeln wollen.

Arbeit, die wieder verbindet @ „Durch den Jahreskreis mit Yoga & Tiefer Ökologie“